Mein therapeutisches Angebot umfasst analytische Einzel- und Gruppentherapie, zwei Verfahren, die Ihre Herkunft in der klassischen Psychoanalyse haben. Es handelt sich um Langzeittherapien, bei denen Sie sich auf einen längeren Prozess der persönlichen Entwicklung einlassen, der meist über ein bis drei Jahre als kassenfinanzierte Psychotherapie durchgeführt wird und auch danach noch weiterwirken kann.
Analytische Einzeltherapie
In der analytischen Psychotherapie sind Sie dazu eingeladen, drei- bis viermal wöchentlich auf der Couch zu liegen, um in einem freien, geschützten Raum den Dingen auf den Grund zu gehen. Indem Sie Ihren Gedanken, Gefühlen und Träumen im Sinne der freien Assoziation freien Lauf lassen, machen wir gemeinsam unbewusste Konflikte, tief sitzende Beziehungsmuster und seelische Verletzungen sichtbar, die Ihr heutiges Erleben und Leiden oft unbemerkt steuern. Durch das kontinuierliche, dichte Arbeiten an und in unserer therapeutischen Beziehung (Übertragung und Gegenübertragung) können diese alten Verstrickungen nicht nur intellektuell verstanden, sondern emotional erlebt und dabei tiefgreifend durchgearbeitet und strukturell verändert werden, was Ihnen den Weg zu echter innerer Freiheit und nachhaltiger Symptomlinderung ebnet.
Analytische Gruppentherapie
Die analytische Therapiegruppe ist ein lebendiges Mikrouniversum, in dem sich Ihre inneren Konflikte und Beziehungsgestaltungen wie von selbst im Hier und Jetzt abbilden. In der analytischen Gruppentherapie nutzen wir die Vielfalt der Perspektiven und die Resonanzen der anderen Teilnehmenden, um unbewusste Dynamiken und wiederkehrende soziale Muster zu entschlüsseln. Die Gruppe fungiert dabei als ein tragender und widerspiegelnder Raum, in dem Sie erleben, dass Sie mit Ihren Ängsten nicht alleine sind, und in dem verinnerlichte Beziehungskonflikte im Schutz der Gemeinschaft neu verhandelt, verstanden und emotional transformiert werden können.
Psychoanalyse
Die klassische, freie Psychoanalyse versteht sich nicht als die Behandlung einer Krankheit, sondern als ein ergebnisoffener Forschungsraum für die eigene Existenz. Frei von vorgegebenen Therapiezielen, zeitlichen Begrenzungen oder den Vorgaben der Krankenkassen lädt diese Form des freien Dialogs dazu ein, sich im eigenen Tempo und ohne Zweckgebundenheit selbst zu begegnen. Auf der Couch folgen Sie Ihren Assoziationen, Erinnerungen und Träumen, um die verborgenen Schichten Ihrer eigenen Biographie zu ergründen. Es geht hierbei nicht um Anpassung oder die schnelle Beseitigung von Symptomen, sondern um ein vertieftes Verstehen der eigenen Innenwelt: innerhalb der analytischen Beziehung herauszufinden, wer Sie jenseits fremder Erwartungen sind, was Sie wirklich bewegt, wo Ihre Grenzen liegen und welche eigenen Potenziale Sie entfalten möchten.
Es ist dieses Verständnis von Psychoanalyse, das ich auch in den beiden oben genannten Verfahren anwende, soweit dies unter den Rahmenbedingungen von Kassenfinanzierung und zeitlicher Begrenzung möglich ist.
